Bericht vom 30.10.2009

22nd European Opti Team-Cup beim Potsdamer Yacht Club

Erst vor 14 Tagen hatte sich das BSV-Team mit Jana Köhle, Muri Schröder, Max Popken und Fabian Graf mit seinem Sieg beim Opti-Quartett des Joersfelder Segel-Clubs auf Grund der kurzfrisitigen Absage des Titelvereteidigers, der Russischen Mannschaft, doch noch für das traditionsreiche Internationale Teamrace auf dem Wannsee qualifizieren können.

Am vergangenen Wochenende war es dann soweit. Zunächst war der Wettergott jedoch weder den Seglern und Seglerinnen noch den ausrichtenden Vereinen, dem Potsdamer Yacht Club (PYC) und dem Segler-Club Gothia (SCG), hold. Bei diesigen wetterbedingungen regte sich kaum ein Lüftchen und auch die Startversuche am Nachmittag mussten nach kurzer Zeit wieder abgebrochen werden.

Damit war auch klar, dass von den 16 Mannschaften aus 13 Nationen nicht wie in der Vorrunde eigentlich vorgesehen jede gegen jede segeln konnte. Dieses so genannte "Round Robin"-Format wurde dann am Sonntag nur in zwei eingeteilten Gruppen à acht Mannschaften durchgeführt. Die Zuordnung der Mannschaften zu den zwei Gruppen, die auf der Bahn des PYC bzw. des SCG segelten, war jedoch bereits im Vorfeld auf Grund der internationaeln Platzierungen der Einzelsegler so vorgenommen worden, dass diese Gruppen ähnlich stark besetzt waren.

Das Team Berlin traf in dieser Vorrunde auf eine Reihe von sehr hoch eingeschätzten Mannschaften wie Dänemark, Schweden, den Niederlanden und Polen, und konnte diese Rennen wie auch die Vergleiche mit den Finninnnen, den Slowenen und dem gastgebenden SC Gothia alle für sich entscheiden. Sie war damit die einzige ungeschlagene Mannschaft in der Vorrunde.

Auf dem anderen Kurs setzte sich die Türkei als Vizeeuropameister der Sommerveranstaltung der IODA mit einer Niederlage gegen die Mannschaften aus Italien, die offizielle deutsche Vertretung, Norwegen, die Ukraine, die USA, Großbritannien und einer Mannschaft des gastgebenden Potsdamer Yachtclubs durch.

Die Wettfahrtleitung entschied dann den Sieger durch ein erneutes Round Robin der Gruppenersten und -zweiten zu ermitteln.

In der ersten Begegnung traf das Team Berlin dann gleich auf die Türkei. Die vier türkischen Jungen gewannen die Startkreuz knapp und das Team Berlin ging mit den beiden ersten und den beiden letzten Plätzen um die Luvtonne.

Diese Konstellation blieb bis kurz vor der Ziellinie, als sich die beiden Führenden lösten und versuchten zwei der Türken auf die letzten Plätze zu fahren, was aber misslang.

In den folgenden Begegnungen gegen die Dänen und Italiener gaben sich beide Mannschaften keine Blöße mehr, sodass die Türkei als Sieger hervorging.

Der zweite Platz des Team Berlin ist nach dem Sieg durch das deutsche WM-Team im Jahr 2006 die zweitbeste Platzierung eines deutschen Teams seit 15 Jahren. Dazu herzliche Gratulation

Die kompletten Ergebnisse findet ihr hier.

Fotos von Torsten Graf findet ihr auf der Fotoseite.

Deutsche Optimist Dinghy Vereinigung Region Berlin
Berliner Segelverein